PlanB

Unsere Mentoren

Mit Geld nicht zu bezahlen: Erfahrung! Damit dieses wichtige Asset auch für PlanB Start-ups nutzbar wird, stehen Mentorinnen und Mentoren aus verschiedenen Fachbereichen zur Verfügung.

Wer seine Ideenskizze bei PlanB einreicht, kann direkt auswählen, ob Interesse am Mentoring besteht. Das PlanB-Team führt nach Ende der Phase 1 (August 2020) ein Matching zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Mentoren durch.

Ziel des Mentorings:

während des Wettbewerbsverlaufs haben teilnehmende Start-ups in ihrem Mentor einen Sparringspartner zur Klärung offener Fragen, zum Netzwerken und zum Austausch. Genaue Infos zum Ablauf erhalten alle, die sich fürs Mentoring entscheiden, separat. Achtung: Es können nur Mentee-Mentor Pärchen gebildet werden, wenn ein fachliches Match hergestellt werden kann und BEIDE an einer Zusammenarbeit in diesem Rahmen interessiert sind.

Portrait von Dr. Heimo Adamski
Dr. Heimo Adamski
Managing Director 4Gene GmbH

4GENE,  Zweitplatzierte von PlanB 2016/2017, ist ein Unternehmen im Segment der industriellen Biotechnologie. Gegründet 2017 entwickelt und produziert 4GENE heute an den Standorten Freising und Stuttgart gebundene Duft- und Aromastoffe für Anwendungen in den Märkten Kosmetik, Lebensmittel und Industrie. Auf Basis der von 4GENE entwickelten hocheffizenten Glukosylierungsplattform bieten wir unseren Kunden und Interessenten heute „Innovation-as-a-Service“ mit dem Schwerpunkt „Long Lasting by Nature“ in der Form von individuellen natürlichen Aromen mit erweiterten Moleküleigenschaften, mehrfacher Aktivierbarkeit und in einem Nachhaltigen Geschäftsmodell unter Berücksichtigung der BioEconomy-Faktoren an.

Die Expertise, welche ich einbringen kann, liegt in den Bereichen: Finanzierung, Marketing/Sales, Fördermittel, Netzwerke aufbauen und pflegen, ­Businessplan, Geschäftsmodelle, Think-out-of-Box

Was ist an „Grünen“ Gründer­Innen besonders ­interessant?

Den „Grünen“ GründerInnen gehört die ­Zukunft. Wir alle wissen das sich im Umgang mit Resourcen etwas ändern muss. Die heutigen GründerInnen haben die Chance tatkräftig die neue Richtung mitzugestalten.

Welches – aus Ihrer Sicht wichtige Thema – haben ­viele GründerInnen zu wenig am Schirm?

Market Proof – handelt sich „nur“ um eine ­innovative Technologie oder um eine nachgefragte Technologie im Markt? Daher so früh wie möglich raus zu den Kunden und ­zuhören!

Portrait von Prof. Dr. Claudia ­Doblinger
Prof. Dr. Claudia ­Doblinger
Leitung Professur für­ ­Innovations- und ­Technologiemanagement, TUM Campus Straubing
  • seit 2018 Assistant Professor for ­Innovation and Technology Management (W2), TUM Campus Straubing, TU München
  • 2016–2018 Projektleiterin Digitalisierung, Maschinenfabrik Reinhausen GmbH
  • 2014–2016 Post-Doctoral Research Fellow and Associate, Harvard ­Kennedy School, USA 2013
  • 2014 ­Akademische Rätin a.Z., Universität ­Regensburg
  • 2013 Dr. rer. pol., summa cum laude, ­Universität Regensburg
  • 2009 Diplom-Kauffrau, Universität ­Regensburg

Lehre: Fächer: BWL, insb. Innovations- und ­Technologiemanagement, ­Entrepreneurship, ­Internationales- und ­strategisches ­Management

Betreuung: Seminar-, Projekt-, ­Bachelor-,­ und Masterarbeiten

Forschung: Gebiete: Innovation Management, ­Entrepreneurial Innovation, Energy Policy. Themen: Treiber von Innovationen in nachhaltigen Technologien, Unternehmerische Ökosysteme, Innovations­effekte von ­politischen Maßnahmen

Was ist an „Grünen“ Gründer­Innen besonders ­interessant?

An grünen Gründern faszinieren mich ­besonders das immense Verantwortungs­bewusstsein und die Leidenschaft, mit ­welcher grüne Themen, deren Effekte weit über das ökonomische hinausgehen, vorangetrieben werden.

Portrait von David Giltner
David Giltner
CEO TurningScience, Colorado, USA

What is your profession? Your expertise for PlanB Start-Ups? Why are you supporting PlanB?

Before starting TurningScience, I spent more than 20 years in technology commercialization learning what it takes to turn a new idea into a profitable product. I started this path with a BS and PhD in physics, but quickly decided that I was not so interested in the ‘traditional’ academic career path. Instead of doing science, I wanted to build my career ‘turning science into things people need,’ and began my career at a small company developing solutions around semiconductor laser technology.

My broad technical background and big-picture bias quickly led me to leadership roles where I would orchestrate the planning and execution of the entire process from demonstration to commercial release. These roles led to more and more customer interaction, and ultimately to roles in product management and business development. These jobs focused on identifying new business sectors and new viable product lines for the company and gave me a great exposure to many aspects of company operations. I developed an appreciation for product development processes and other systems that ensure consistency while allowing flexibility and innovation.

Three years ago I saw a real need for two things:

  1. assistance for entrepreneurs to help them commercialize their new ideas and bring them successfully to market, and
  2. education for scientists and engineers who want to transition into private sector careers. So, I left my full-time job and started TurningScience, where I teach workshops on private sector careers and technology commercialization. I also advise startups, primarily in the technical sector, through both Innosphere, a local startup accelerator, and the Innovation/Venture Partner program at the University of Colorado, the local university.

PlanB is a great opportunity to bring my international experience to Bavaria, particularly for those startups that are working in technology or planning international business.

Portrait von Dr. Markus Hölzl
Dr. Markus Hölzl
Unabhängiger Berater, Investor, Business Angel

Seit 2019 bin ich als unabhängiger Berater, Investor und Business Angel tätig. Mehr als 35 Jahre war ich unternehmerisch in Führungspositionen und in beratender Rolle tätig.  Meine besondere Industrieerfahrung liegt in Verpackung und Pharma. Meist arbeitete ich mit Private Equity Investoren als Gesellschaftern und ich habe Unternehmen durch alle Phasen begleitet.  Heute verbinde ich meine Erfahrungen wertschöpfend mit den innovativen Ideen von Gründern.

Was ist an „Grünen“ GründerInnen besonders interessant?

Grüne Geschäftsmodelle, die neue technologische Lösungen mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung verbinden können einen essentiellen Beitrag für die großen Zukunftsaufgaben Klima und Ökologie leisten.

Welches – aus meiner Sicht wichtige Thema – haben viele GründerInnen zu wenig am Schirm?

Das wichtigste Asset eines Startup ist das Team und das muss alle für das Geschäftsmodell relevanten Fähigkeiten, harte und weiche, vereinen. Vor allem auch die Vertriebs- und Kundenorientierung.

Portrait von Dr. Thomas Kaufmann
Dr. Thomas Kaufmann Dipl. Ing. agr.
Zuletzt Leiter Sustainability­­ ­Development Evonik Health & ­Nutrition GmbH

Seit Mai 2018 im Vorruhestand
Nach Studium und Promotion in Agrarwissenschaften über 30 Jahre in der chemischen Industrie (Bereich Health&Nutrition der Evonik AG) in globaler Verantwortung für technischen Service, Vertrieb, Marketing, Geschäftsentwicklung und Nachhaltigkeitsentwicklung tätig. Insbesondere als Leiter des New Business Development war das Thema Gründen (intern, extern) ein zentraler Punkt.

Was ist an „Grünen“ Gründer­Innen besonders ­interessant?

Weil „Grüne GründerInnen“ den Spagat versuchen, eine auf ökologischer Nachhaltigkeit basierende Wirtschaftsweise, die umwelt- und sozialverträglich ist, mit Wettbewerbsfähigkeit zu vereinen.

Welche Herausforderung unterschätzen GründerInnen aus Ihrer Sicht am häufigsten?

Starker Fokus auf Technik, zu wenig Fokus auf Geschäftsmodell (wie will ich Geld verdienen?) und auf Kenntnis der Kundschaft und Finanzwissen, falsche Aufstellung Vertrieb und Marketing, wenig Beratung.

Portrait von Dr. Mirja Wehner (schwarz-weiß)
Dr. Mirja Wehner, MBA
Referentin VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.V. – LANDESVERBAND BAYERN

ich betreue rund 300 Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Bayern in den Bereichen Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement. Aus diesem Netzwerk habe ich Einblicke in diverse Managementthemen der kleinen, mittleren und großen produzierenden Unternehmen. Daneben bringe ich interkulturelle Kompetenz und Fachwissen aus den Bereichen Chemie und Betriebswirtschaft mit, da ich an den  Universitäten Erlangen-Nürnberg und Umeå, Schweden, Molecular Science studiert habe, an der Universität Kiel im Bereich der Bioorganischen Chemie promoviert  und als Wissenschaftlerin am Manchester Institute of Biotechnology in Großbritannien gearbeitet habe.

Nach einigen Jahren als Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Kohlenhydratchemie hat es mich in das Innovationsmanagement verschlagen und ich habe mich mit einem MBA Studium betriebswirtschaftlich weitergebildet. Aus beiden Blickwinkeln freue ich mich, wenn aus guten Ideen im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe erfolgreiche Innovationen werden. Zur Unterstützung der Gründer bringe ich meine Erfahrung aus diversen Netzwerken in der Wissenschaft und der chemisch-/pharmazeutischen Industrie ein.

Was ist an „Grünen“ Gründer­Innen besonders ­interessant?

Den Innovationen, die in allen drei Dimensionen, also ökonomisch, sozial und ökologisch(!) nachhaltig sind, gehört die Zukunft. Frische Konzepte und wendige Köpfe sind da besonders zu unterstützen!

 

Welche Herausforderung unterschätzen GründerInnen aus Ihrer Sicht am häufigsten?

Innovative Technologien sind besonders dann erfolgreich, wenn sie an bereits bestehende Infrastruktur andocken können. GründerInnen brauchen also fundiertes Wissen über etablierte Strukturen und Abläufe ihrer Zielbranche Branche(n).